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Wiederholen und Vergessen


Ein wesentliches Element von Lernen ist die Wiederholung. Auch wenn immer wieder Versprechungen von Lernen ohne Mühe oder gar Lernen im Schlaf gemacht werden, so weiß doch jeder, der sich mit neuen Lerninhalten beschäftigt: Vergessen geht schneller als einem lieb ist.

Dieses Phänomen zieht sich durch alle Fächer. Ob  Vokabeln und Grammatik in den Fremdsprachen, Stilmittel und Rechtschreibregeln in Deutsch, Formeln und komplexere Zusammenhänge in Mathematik und den Naturwissenschaften: Vor dem Vergessen bleibt wenig sicher.

Das betrifft auch die Anwendung von Wissen: Wie man eine Gleichung löst oder wie die drei Formen von Konditionalsätzen im Englischen gebildet werden, das muss man nicht nur wissen, sondern eben auch tun können. Fehlt die Übung, so geht auch die Fertigkeit, Wissen richtig anzuwenden, verloren.

Die Schule begegnet dem normalerweise mit der besten Medizin gegen Vergessen: Dem Wiederholen. Was heute neu gelernt wird, wird nicht nur morgen und übermorgen  wiederholt, sondern immer wieder trainiert, geübt, getestet und wo erforderlich nachgebessert.

Im besten Fall entsteht so ein enges Netz, in dem Wissen so lange gesichert wird, bis man es wirklich nicht mehr so rasch vergisst.

Corona macht dieses Netz löchrig. Denn alle Bemühungen um Ersatz für den Schulunterricht bleiben eben ein Ersatz. Neues Wissen wird durchaus erworben, bleibt aber ein unsicheres Wissen, das weniger stabil ist, seltener angewandt und schneller vergessen wird.

Auch für dieses Problem ist ein individueller Lernbegleiter, der Lücken oder Schwächen erkennt und mit Erklärung und Training dem Lernenden beiseite steht, eine wertvolle Unterstützung und Hilfe.

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